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Angstfrei reiten

Die Autorin

Jammerlappen nicht trainieren

Wir wissen schon lange, dass man das Gehirn trainieren kann. Man kann es sich wie eine Gruppe von Muskeln vorstellen. Jeder Muskel hat eine eigene Aufgabe. Da gibt es den „Rechenmuskel“ oder den „Lesemuskel“ oder die vielen anderen „Muskeln“, die im Laufe des Lebens so gebildet werden. Je mehr man diese „Muskeln“ trainiert, umso stärker werden sie.

Dieses Bild der Muskeln kann noch auf einen weiteren Bereich erweitert werden: auf positive und negative Gedanken. In welchem Teil des Gehirns die negativen Gedanken entstehen, weiß man bereits. In Fachkreisen wird der rechte Frontallappen im Gehirn auch Jammerlappen genannt. Dieser Jammerlappen ist bei Menschen, die viele negative Gedanken haben, besonders ausgeprägt. Wie ein Muskel, der ständig benutzt wird.

Auch die positiven Gedanken entstehen irgendwo im Gehirn, dieser „Glücklichlappen“ kann ebenso trainiert werden, indem man positive Gedanken pflegt. Den „Glücklichlappen“ kann man ganz gezielt trainieren, indem man sich täglich folgende Fragen beantwortet:

Den Trainingszustand seiner „Gehirnmuskulatur“ kann man am besten kurz vor dem Einschlafen überprüfen. Welche Gedanken gehen Ihnen dabei durch den Kopf? Besonders effektiv ist es zusätzlich, wenn man jeden Tag die Antworten auf diese Fragen aufschreibt. Somit hat man eine Sammlung der positiven Gedanken. Das hilft, den Fokus weg von den Problemen hin zu den positiven Dingen zu bringen.

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