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Angstfrei reiten

Die Autorin

Aktivismus stoppen

Stress löst oft auch einen Aktivismus aus. War ein hungriger Bär hinter einem her, machte es durchaus Sinn, möglichst schnell zu handeln. Jedoch ist das beim Reiten nicht sonderlich hilfreich. Die meisten Reiter denken, sie müssen bei Stress sofort etwas tun – der Schuldige wird gesucht, das Pferd wird bestraft, schlechte Selbstgespräche werden geführt. Egal ob es hilft oder nicht, Hauptsache man macht was. Auch hier sind wir Opfer unseres Steinzeitgehirns. Hat man das aber erkannt, kann man mit seinem Verstand dagegen wirken. Bestraft man das Pferd, wenn es sich erschreckt, kann man die Situation verschlimmern. Das Pferd erschreckt sich und wartet zusätzlich noch auf die Bestrafung. Je nach Situation sollten wir auch einmal drüber nachdenken, eine Reaktion zu ignorieren. Wir müssen nicht immer auf alles sofort zwangsläufig reagieren, wir haben die Wahl, ob wir darauf reagieren wollen oder nicht. Und damit eröffnen sich neue Handlungsmöglichkeiten. Nur weil unser Steinzeithirn uns sagt „Los, tu was“, müssen wir noch lange nicht reagieren. Zusätzlich wissen wir nun, wie wir hilfreich reagieren können. Wir können uns nun bewusst für nützliche Handlungen entscheiden.

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